Archiv für September 2015

Müll-Upcycling mal anders

Wenn morgen bei uns allen wieder ungefragt ein Bild-Exemplar im Briefkasten steckt, bitte der Empfehlung von BILDblog folgen:

So geht’s: Zerknüllen Sie am Donnerstag Ihre ungelesene Gratis-„Bild“ und werfen Sie sie direkt in den Mülleimer. Machen Sie ein Foto davon und posten Sie es bei Facebook oder Twitter (mit dem Hashtag #BILDindieTonne) oder schicken es uns per E-Mail. Für jedes Foto, das uns so erreicht, besorgen wir ein Exemplar eines Deutsch-Lernhefts für Asylbewerber. Das Lehrmaterial stellen wir dann Deutschkursen in Flüchtlingsunterkünften zur Verfügung.

Zum ganzen BILDblog-Artikel.

ProFans-Pressemitteilung zu Kollektivstrafen

ProFans - OHNE UNS KEIN KICK!

ProFans verurteilt Repressalien gegen Gästefans

Mit Verärgerung reagiert ProFans auf Maßnahmen, die Gästefans ausschließen, wie bei der Begegnung des VfL Osnabrück gegen Preußen Münster, oder wie am letzten Wochenende zum Spiel des 1. FC Köln gegen Borussia Mönchengladbach nur unter repressiven Auflagen zulassen. Da seitens des DFB bereits angekündigt wurde, ähnliche Maßnahmen auch in den Rückspielen anzuwenden, fordert ProFans als Bündnis aktiver Fans und Fangruppen nicht nur die Aufhebung der für die Rückspiele geplanten Einschränkungen, sondern generell die Abschaffung derartiger Praktiken.

Zwar unterscheiden sich beide Strafen auf den ersten Blick in ihrer Umsetzung, das Ziel, nämlich unbequeme Fans nicht im Stadion und dessen Nähe zu haben, ist allerdings beiden gemein. Bereits im Februar warnten wir davor, Populismus walten zu lassen, doch ist im Nachgang genau das geschehen: Statt sich ernsthaft mit der Thematik auseinanderzusetzen, werden erneut Kollektivstrafen gegen die komplette Anhängerschaft der jeweiligen Vereine ausgesprochen. Seit längerer Zeit fordern wir eine Abkehr von dieser Praxis und betonen angesichts der aktuellen Maßnahmen: „In der politischen Kultur Deutschlands sind Kollektivstrafen aus guten Gründen seit Jahrzehnten geächtet. Nur der DFB hält sie nach wie vor für opportun, wie erschreckenderweise auch einige Innenpolitiker. Dabei werden sie von den Betroffenen immer als ungerecht empfunden und sind in keinerlei Hinsicht zielführend. In fast allen derartigen Fällen sollen Verfehlungen einer relativ kleinen Zahl von Fans geahndet werden. Die weitaus überwiegende Mehrheit hat sich nichts zu Schulden kommen lassen, verhält sich auch sonst korrekt und stellt dank ihres besonnenen Handelns einen wichtigen Sicherheitsfaktor dar. Genau diese Fans aber sind es, die durch Kollektivstrafen getroffen werden, und zwar nicht nur in Einzelfällen, sondern überwiegend“, so ProFans-Sprecher Sig Zelt. „Natürlich suchen Fußballfans dann Wege, derartige Verbote zu umgehen, was auch teilweise gelingt, wie sich etwa beim Spiel der Eintracht Braunschweig gegen Hannover 96 gezeigt hat. Der Sinn solcher Maßnahmen wird damit zusätzlich konterkariert.“

Insbesondere bei Derbys spielen Gästefans eine besondere Rolle, die aufgrund der Strafen sicht- und hörbar fehlen wird. „Derbys sind seit jeher die interessantesten Spiele einer Saison, sogar über die Grenzen der beteiligten Fan-Lager hinaus. Vor allem aufgrund der besonderen Stimmung innerhalb der Stadien sind solche Begegnungen Aushängeschilder der jeweiligen Ligen. Die Choreografien und die aufgeheizte Stimmung verleihen diesen Spielen den besonderen Rahmen und machen sie für alle Beteiligten zu etwas Besonderem. Mit dem Ausschluss beraubt man sich einmal mehr seiner Stärken im internationalen Vergleich und vergibt eine weitere Chance, den Umgang mit Fans zu verbessern“, so ProFans-Sprecher Jonas Negenborn.

Weiterhin stimmt das Zustandekommen der jeweiligen Maßnahmen und die Rolle, die Politik und Polizei dabei spielen, bedenklich. ProFans fragt sich, ob es förderlich für die zukünftige Entwicklung des Fußballs und der Ligen innerhalb Deutschlands sein kann, wenn Politiker und Polizei, die bei derartigen Themen meist populistisch und hysterisch reagieren, eine derart große Rolle innerhalb der Maßnahmenfindung des DFB spielen. Der DFB täte gut daran, derartige Parteien bei seiner Entscheidungsfindung auszuschließen und stattdessen in den entsprechenden Fällen sachlich und neutral zu urteilen.

ProFans im September 2015

Wie man versucht mit Elend Geld zu machen …

… und so nebenbei durch Lügen und Indiskretion die Auflage steigert, zeigt erneut Deutschlands bekannteste und leider nach wie vor beliebteste Blut- und Busen-Publikation. Peinlich, aber im Grunde nicht wirklich überraschend, dass beide Verbände sich vor Diekmanns Karren haben spannen lassen. Hoffentlich lassen sich wenigstens viele Vereine von der Entscheidung unserer Vereinsleitung anstecken.

Bild.blog

NOlympia-Aktion beim Heimspiel am 14.9.

Den folgenden Aufruf machen wir gerne öffentlich uns verweisen insbesondere auf den Unterschriften-Sammel-Termin rund ums Heimspiel morgen Abend:

Information und Aufruf zur Unterschriftensammlung „Argumente für ein NEIN zu Olympia“

Am 29.11.2015 findet das Referendum zur Olympia-Bewerbung Hamburgs statt. Alle HamburgerInnen können dann darüber abstimmen, ob sich Hamburg für die Olympi­schen Spiele 2024 bewerben soll oder nicht.

Wir, AktivistInnen aus dem Netzwerk NOlympia Hamburg, meinen: Es gibt viele gute Argumente dafür, mit NEIN zu stimmen!

Einen Monat vor dem Referen­dum wird allen 1,3 Millionen Wahlberechtigten in Hamburg ein Informationsheft zu der Ab­stimmung zugeschickt. Darin hat der Se­nat acht Seiten zur Verfügung. Die Fraktionen in der Bürgerschaft teilen sich weite­re acht Seiten für ihre Stellungnahmen. Nur die LIN­KE ist für ein NEIN beim Re­ferendum, somit würden ca. 15 von 16 Seiten von Olym­pia-Befürwortern gefüllt. Es gibt jedoch die Möglichkeit, eine Stellungnahme für eine Begrün­dung der Ablehn­ung einer Olympia-Bewerbung im Umfang von acht Seiten hinzu­zufügen. Der einzige, derzeit realistische Weg um das mit einer Initiative aus der Bevölkerung heraus zu erreichen, bei der man nicht von den Fraktionen in der Bür­gerschaft abhäng­ig ist, erfordert es, innerhalb von drei Wochen – bis zum 16. Sep­tember – min­destens 10.000 Unterschriften von wahlberechtigten HamburgerInnen zu sammeln!

AktivistInnen aus dem Netzwerk „NOlympia Hamburg“ haben zu diesem Zweck eine Stellungnahme erarbeitet: „Argumente für ein NEIN zu Olympia“. Darin wird die bislang öffentlich vorgebrachte Kritik an den olympischen Spielen, dem Internationalen Olympischen Komitee und den schädlichen Auswirkungen von Olym­pia für die austragenden Städte in all ihren Facetten auf acht Seiten ge­bündelt.

Die Kritik wird verbunden mit der Forderung nach „etwas Besserem als Olympia“: di­rekte Investitionen für den Bau dringend benötigter bezahlbarer Woh­nungen, für den sozial-ökologischen Ausbau des öffentlichen Personennahver­kehrs, für die Sanierung und Neugründung von Bildungs-, Kultur- und Sportein­richtungen und für eine nachhal­tige Förderung des inklusiven Breitensports.

Für die Aufnahme dieser Stellungnahme bis zum 16. September 10.000 Unterschrift­en zu sammeln, ist ein ambitioniertes Vorhaben! Es kann nur gelingen, wenn sich vie­le daran beteiligen! Wir rufen euch dazu auf, dieses Vorhaben zu unterstützen – durch die Information der anderen Fans, Unter­schrift und durch die Information anderer!

Am 27.08. wurde mit der Sammlung begonnen und es sind bereits mehrere Tausend Gespräche geführt und Unterschriften gesammelt worden. Zur Halbzeit hatten über 4000 Leute unterschrieben und viele sammelten selber. Bis zu diesem Wochenende haben wir an die 8000 Unterschriften gesammelt und es sind noch viele Listen im Umlauf.

Um die 10.000er Marke zu knacken, wollen wir zum Endspurt beim Spiel des FC am 14.09. viele Unterschriften sammeln.

Wir werden ab 18.00Uhr [Ort: Zwischen Telekom und Stadion auf der Seite Heiligengeistfeld) stehen und – so uns der Sicherheitsdienst lässt –vor der Gegengerade, sowie an der Budapester Straße vor und nach dem Spiel sammeln.

Nehmt euch vor dem Spiel Unterschriftenlisten mit ins Stadion, lasst sie dort kursieren und bringt sie nach dem Spiel an unserem Tisch vorbei oder gebt sie uns beim Jolly Roger ab.

Damit viele Fans diese Aktion am Montag Abend mitbekommen, benötigen wir eure Unterstützung!

Leitet diese Mail über die euch zur Verfügung stehenden Kanäle an andere Fans weiter. Verbreitet den Termin bei Facebook: https://www.facebook.com/events/858257544270465/

Unterschriftenlisten und Stellungnahmen können auch im AStA der Uni Hamburg (Von-Melle-Park 5, 20146 Hamburg) abgeholt werden. Sie sind auch auf der Homepage www.NEINzuOlympia.de zu finden. Ausgefüllte Unterschriftenlisten werden im AStA gesammelt und können auch per Post dorthin zurückgeschickt werden. Sie müssen am 16.09. um 24 Uhr angekommen sein.

Gemeinsam für etwas „Besseres als Olympia“!

(Vorerst) Letzter Mobisong

Nicht nur für heute und nicht nur für Hamburg:

Vorletzter Mobi-Song für morgen

9. Song

8. Mobilisierungs-Song für übermorgen

8. Song:

7. Mobisong zum 12.9.

Mobi-Songs zum 12.9.: No 6

Teil 6:

Song 5 zum 12.9. …

… oder auch zum 6. und 7.9. in Dortmund: