Archiv für Mai 2014

ANTIRA 2014

Vom 30.05.14 (also heute) bis zum 01.06.14 findet das ANTIRA-Turnier 2014 im und um das Millerntorstadion statt.
Neben Fußball gibt es auch eine Vielzahl an Workshops und Veranstaltungen. ALSO, HIN DA!

Wer uns finden will, findet uns auf dem ANTIRA ;)

INFOS & PROGRAMM FINDET IHR HIER!

Veranstaltungstipp

Dienstag, 27. Mai, 20:00, Buchladen Le Sabot, Breite Str. 76, Bonn:

Buchvorstellung mit KP Flügel: Free Oz! – Streetart zwischen Revolte, Repression und Kommerz

„OZ ist Hamburgs berühmtester Sprayer und im Stadtbild der Hansestadt allgegenwärtig. Auf tristen Tunnelwänden, Bunkern oder Rückseiten von Verkehrsschildern hinterlässt der 64-jährige seit 20 Jahren seine Spuren. Deshalb wurde OZ zu insgesamt acht Jahren Gefängnis wegen »fortgesetzter Sachbeschädigung« verurteilt. Aus dem gleichen Grund hat er Generationen von Graffiti- und Streetartkünstlern inspiriert. Und was als »Aufstand der Zeichen« auf den Straßen der 1960er Jahre begann, ist als Urban Art längst in Galerien, Werbeagenturen und Universitäten angekommen. In den Beiträgen des Buches werden die Strafverfahren gegen OZ als Exempel der Kriminalisierung von Streetart analysiert, der öffentliche Raum gegen seine zunehmende Privatisierung verteidigt und die Vereinnahmung von Urban Art durch Werbung und Kommerz kritisch untersucht.“

Veranstalter: Arbeitskreis für studentische Kultur & Politik an der Uni Bonn und der Verein zur Förderung politischer Bildung und Kultur e.V.

GESCHAFFT!

Wenn es jetzt noch mit dem Landespokal klappt …
Wir freuen uns auf viele gegenseitige Spielbesuche in der kommenden Saison!

Aachen Ultras werden 15!

Wir gratulieren zum 15 jährigen Bestehen und wünschen euch, dass ihr bald als Gruppe an den Tivoli zurückkehren könnt!

Solidarische Grüße nach Aachen
Sankt Pauli Mafia

ACU99

Brot und Spiele?

In der Presse wird das schlechte Abschneiden des deutschen Teams bei der Eishockey-WM beklagt, aber mit keinem Wort die Inhaftierungen von Oppositionellen erwähnt – unter ihnen immer noch mehrere Fans des FC Partizan Minsk.

Sommerpause macht faul. Zeigt trotzdem Solidarität und beginnt am besten damit, dass ihr euch den aktualisierten Artikel aus dem letzten Ultra Unfug hier durchlest.

Orignialfoto von USP

Fotoupdate


Thx to T.

Den zugegebenermaßen in letzter Zeit geringen Output gibt es hier.

Der Worte sind genug gewechselt …

So korrekt die Entschuldigung des DFB an unseren Verein auch sein mag – wie sieht es nun mit konkreten Taten aus?
Z. B. keine Stadionverbote mehr bei aktiver Selbstverteidigung gegen Nazis und rechtsoffene/“unpolitische“ Fans?

Offener Brief des FCSR

Offener Brief an den DFB

Sehr geehrter Herr Niersbach,
sehr geehrte Damen und Herren,

wir sind die gewählten Vertreter der knapp 500 offiziellen Fanclubs des FC St. Pauli von 1910 mit rund 7.000 Mitgliedern. Wir schreiben Ihnen offen zu der “Neutralisierung” unseres Stadion. Wir lassen hierbei rechtliche Aspekte der Nutzungsüberlassung bewusst außen vor, da sie für unser Selbstverständnis nicht von Bedeutung sind.

Kein Fußball den Faschisten! Dies ist eine unserer Leitlinien, unsere Art des Denkens und des Handelns. Wir leben den Antirassismus im großen und im kleinen Stil. Wir setzen hier auch auf deutliche Aussagen und gingen bisher – gerade nach den bisherigen Kampagnen des DFB – davon aus, dass Aktionen gegen Fremdenfeindlichkeit auch im Sinne des DFB sind.

Für uns sind Slogans wie “Zeig dem Rassismus die rote Karte“ kein Eintrag in Hochglanzbroschüren, sondern eine wichtige und richtige Aussage, um den immer wieder gezeigten Anfeindungen in manchen Kurven deutlich zu zeigen, welche gesellschaftlichen Mindestansprüche zu leben sind.

Hier setzen wir ein Zeichen. Hier handeln wir! Erhobenen Hauptes haben wir diese Leitlinie in großen Lettern einmal über die Gegengerade des Millerntorstadions geschrieben.

Gerne sind wir Gastgeber bei uns im Stadion. Aber dafür streichen wir unser Wohnzimmer nicht um und rücken Möbel zurecht. “Kein Fußball den Faschisten“ gehört zu uns. Das sind wir. Das ist der FC St. Pauli!

Sie als Gäste haben nun eigenwillig und ohne einen realen Grund dieses Statement entfernt. Entfernen heißt für uns, die Aussage nicht mit zu tragen. Dies ist ein offener Schlag ins Gesicht nicht nur unserer Fanszene, die im Übrigen für ihre antifaschistische Arbeit ausgezeichnet wurde. Nein, dies ist ein Affront gegenüber allen Fussballfans, die sich tagein und tagaus antifaschistisch und antirassistisch verhalten, entsprechende Choreos erarbeiten, Aufklärungsarbeit verrichten und so dem Rechtsruck in den Stadien entgegenschreiten. Herr Andreas Rettig hat auf dem Fankongress in seiner Rede sehr deutlich den GEMEINSAMEN Kampf gegen diese Entwicklung verlautbart. Gilt für die DFL eine andere Richtung? Ist der DFB nicht so klar positioniert?

Wir sehen keinen Grund, dass dieses Statement abgedeckt wurde!

Wir als Fanclubsprecherrat des FC St. Pauli erwarten von Ihnen als Verband eine offene und ehrliche Antwort. Wir möchten Sie einladen hier unserem Beispiel zu folgen und sich klar gegen Faschismus und Rassismus zu bekennen. Wir denken, dass dies auch im Sinne der Mannschaft und des Bundestrainers ist und erwarten an dieser Stelle keine Ausreden oder pressetechnischen Taktierungen, sondern klare Kante im Sinne der roten Karte gegen Diskriminierung!

Mai 2014, Fanclubsprecherrat des FC St. Pauli von 1910

Fanclubsprecherrat sowie hier

Свободу Фанатам Минского Партизана!

Foto: amaranto-blog

Ultras des Partizan Minsk festgenommen!

Am Morgen des gestrigen 6. Mai 2014 wurden vier Ultras des Fußballklub Partizan Minsk festgenommen und im Laufe des Tages zu mindestens 10 Tagen Arrest verurteilt. Ihnen wird “Hooliganismus” vorgeworfen, was als strafrechtliche Chiffre für sämtliche politische Aktionen oder simples vermeintlich “ungebührliches” Verhalten steht. mehr dazu auf dem amaranto-Blog