Archiv für März 2011

Der schönste Aufgang der Welt !

Südkurvenaufgang, eine Augenweide !!! DANKE an die Macher und Macherinnen !!!

Quelle & Foto: GAZZETTA-BLOG

AKUTE RÄUMUNGSGEFAHR IM AZ KÖLN

Entsprechend als zuverlässig eingeschätzten Quellen droht dem Autonomen Zentrum in der Wiersbergstraße in Köln-Kalk im Laufe dieses Tages bzw. morgen, Dienstag, den 29. März 2011, die Räumung.

Wer kann, sollte dorthin fahren und mit helfen, die Räumung zu verhindern.
Ansonsten gebt die Nachricht bitte an möglichst viele Leute weiter.

Infos zur aktuellen Lage auf: http://unsersquat.blogsport.eu/

Nächster Zeckensalon 25.03.11

Der nächste Zeckensalon findet am Freitag dem 25.03.11 um 20 Uhr im Fanladen statt !

Thema: DIE ROTE FLORA BLEIBT ! BASTA !!!

Mehr dazu, auf der Homepage des Zeckensalon !

Mehr als fragwürdiger Polizeieinsatz !

Beim Spiel SC Preußen Münster – FC Schalke 04 II am 18.03.11 kam es zu einen mehr als fragwürdigen Polizeieinsatz: eine von Preußen Münster und der Polizei genehmigte Pyroaktion (Feuerwerk der Klasse I) wurde zum Anlass genommen, gegen Ende des Spiels den Block der „Deviants“ zu stürmen. Hier bei wurde eine Person verletzt und eine andere wegen Verstoß gegen das Spengstoffgesetz festgenommen. Wieder einmal ein Höhepunkt der Willkür, wenn Schergen nicht wissen, was Schergen tun ….

Die SPM solidarisiert sich mit den Deviants !!!

Mehr dazu auf der Homepage der Deviants

Sa, 19.03.11 Naziaufmarsch in Koblenz

Nazis wollen am Samstag durch Koblenz marschieren.
Seit Dienstag Abend mobilisieren Nazi-Gruppen aus dem Spektrum der “Freien Kameradschaften” zu einem Aufmarsch, Treffpunkt ist der Hauptbahnhof um 12 Uhr.
Anmelder ist Axel Reitz aus Köln, es wird mit 100 bis 200 Nazis aus Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen gerechnet.

Mehr dazu, auf der Seite der ANTIFA KOBLENZ

ALLE HIN DA, DIE NICHT IN FRANKFURT SIND !

Polizeigewalt bleibt in Hamburg unbestraft

Pressemitteilung Ballkult vom 15.03.11

Polizeigewalt bleibt in Hamburg unbestraft

In den letzten Tagen haben vielen Menschen, die nach dem Überfall der BFE Eutin auf das Jolly Roger nach dem Schanzenfest 2009 Anzeige erstattet haben, Post von der Staatsanwaltschaft bekommen, dass eine Anklage gegen Polizeibeamte nicht erhoben wird.

Als Begründung wurde angeführt, dass das polizeiliche Vorgehen rechtmäßig war, um Straftaten zu verhindern.

Es wäre übertrieben zu sagen, dass uns diese Entscheidung überrascht, passt sie doch in die Strategie von Polizei und Justiz, die Opfer zu Tätern zu machen. (In diesem Zusammenhang verweisen wir auch auf die Vorkommnisse nach dem ausgefallenen Derby, als die Polizei nichts gegen die Angriffe von hsv-Fans auf das Jolly Roger unternahm, dann aber umso entschiedener gegen Menschen vorging, die sich vor dem Jolly Roger zum Schutz des Ladens versammelt hatten.)

Interessant ist aber, dass Menschen, die Anzeigen stellen möchten, zukünftig eine umfassende Würdigung der Gesamtsituation vornehmen müssen und nicht einfach eine gegen sie begangene Straftat anzeigen dürfen, in dem Vertrauen, dass die Justiz dann unvoreingenommen ermittelt. Oder wie dürfen wir verstehen, dass „der Mandat unglaubhaft ist, da er die polizeifeindlichen Aktionen vollständig ausblendet“ (sinngemäßes Zitat).

Auch folgende Anmerkung überrascht uns sehr:

„Nach etwa 30 Sekunden verließen die Beamten der BFE wieder das Lokal, um sich nicht weiter der durch das Pfefferspray mittlerweile erheblich beeinträchtigen Raumluft auszusetzen und den sich innerhalb der Räumlichkeiten aufhaltenden Personen die Gelegenheit zu geben, ihrerseits die Lokalität zu verlassen.“

Es überrascht nicht so sehr die Tatsache, dass die BFE-Beamten es in der von ihnen verursachten Pfefferspray-Wolke nicht länger aushielten – eher die Behauptung, dass auch den Gästen die Gelegenheit gegeben werden sollte, wieder etwas Sauerstoff zu atmen. Vorhandene Videos belegen ziemlich deutlich, dass entsprechende Versuche der Gäste mit massivem Wasserwerferbeschuss auf die Eingangstür beantwortet wurden.

Über das weitere Vorgehen beraten die Betroffenen nun mit ihren Anwälten. Es ist aber erschreckend, dass wieder einmal alle Statistiken bestätigt werden, die belegen, dass Gewalt durch Polizeibeamte straffrei bleibt. Wir würden uns wünschen, dass die Justiz mit dem selben Eifer gegen Polizeibeamte ermittelt, den sie an den Tag legt, wenn es um Menschen geht, die Fußwege mit Kreide bemalen (siehe Oz-Prozess).

Uns bleibt nur, unsere Hoffnung in die neue Regierung zu setzen. Gegen den Korpsgeist der Polizei wird sie nicht viel ausrichten können, aber vielleicht unternimmt sie endlich ernsthafte Schritte, um die Kennzeichnungspflicht von Polizeibeamten einzuführen (die in Berlin problemlos funktioniert) und wieder eine unabhängige (!) Kommission einzurichten, die Vorwürfe gegen Polizeibeamte prüft.

Ballkult eV, 15.03.2011

Quelle: Gazzetta d´Ultra`- Blog

Aktionstag zum Heimspiel gegen Stuttgart

Mehr dazu unter: Warum bist du bei Sankt Pauli ?

Offizielle Info zur DK-Süd 11/12

Jetzt auch eine offizielle Bestätigung vom Verein zum Thema DK-Süd 2011/2012.

Text von der Vereinshomepage:

Nach reiflicher Überlegung und etlichen Diskussionen mit dem Fanladen und Vertretern von USP hat sich der FC St. Pauli entschlossen, die Dauer- bzw. Saisonkartenvergabe für den Stehplatzbereich Südkurve neu zu regeln.

Die Inhaber einer Saisonkarte Steh Süd für die jetzt laufende Spielzeit erhalten ein einmaliges Vorkaufsrecht auf eine Saisonkarte Steh Süd für die Spielzeit 2011/2012. Der Verein hatte bereits ein Konzept entwickelt, um die Verkaufsphase für die nächste Saison zu regeln. Es ist uns aber auch klar, dass vor dem nächsten Schritt beim Stadionausbau jedes Verkaufskonzept auf einer „first come, first serve“ Basis mangels Kapazität an seine Grenzen stoßen wird.

Grundsätzlich steht der FC St. Pauli hinter dem ursprünglichen Konzept „Ab in den Süden“, welches eine gewisse Durchlässigkeit in der Kurvenstruktur ermöglicht und dies neben der Förderung einer lauten und aktiven Fankurve auch als Ziel hat. Solange wir aber durch die Umbauszenarien einen Zustand haben, der mangels Alternative jeden Fan ohne Dauerkarte dazu zwingt, sich um eine Saisonkarte in der Südkurve zu bemühen, kann das Konzept als Ganzes nicht umgesetzt werden. So haben wir Vor- und Nachteile abgewogen und sind zu dem Schluss gekommen, dass der an uns heran getragene Vorschlag des Einfrierens des Konzepts die Lösung mit den geringsten Nachteilen darstellt. Wir sind uns im Klaren darüber, dass mit dieser Entscheidung auch diejenigen „belohnt“ werden, die sich im letzten Jahr mit unfairen Mitteln einen Platz in der Schlange gesichert haben. Wir sind uns aber auch sicher, dass mit JEDER Entscheidung bzgl. der Kartenvergabe sich eine gewisse Zahl an Fans benachteiligt fühlen wird.

Um diese Entscheidung aber nicht nur zwischen dem Verein und den Nutzergruppen der Südkurve abzustimmen (und damit Gerüchten über etwaige „Pfründesicherung“ Vorschub zu leisten), haben wir darauf bestanden, dass sich auch der Ständige Fanausschuss als das derzeit umfassendste Fan- und Mitgliedervertretergremium mit dem Thema befasst und sich dazu äußert. Auch dieser stimmte dem Vorschlag zu.

Es gilt also: Alle Inhaber von Saisonkarten Südkurve Stehplatz 2010/2011 erhalten ein einmaliges Vorkaufsrecht für die kommende Saison 2011/2012. Weitere rund 600 Einzelkarten Stehplatz Süd gelangen nach dem üblichen Procedere weiterhin in den freien Verkauf. Genauere Informationen zum Ablauf werden im Zuge der allgemeinen Dauerkarteninfos bekannt gegeben.

Sobald klar ist, dass die Gegentribüne im Sommer 2012 neu gebaut wird und sich dadurch neue Kapazitäten ergeben, werden wir erneut mit den Fangremien, vor allem Fanladen und USP, Gespräche führen, wie eine Neukonzeptionierung aussehen kann und soll.

Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht, sind aber der Ansicht, dass die im Moment die Lösung mit den wenigsten Nachteilen ist und bitten daher um Verständnis.

FC St. Pauli v. 1910 e.V.

Quelle: Neue Handhabung

Autonomer „Geisterzug“ gegen Gentrifizierung

Wer unbedingt Karneval feiern muß, kann das auch politisch !!!

Tag: Samstag 05.03.2011
Ort: Köln-Kalk an der Kalker Post
Uhrzeit: 19 Uhr

„Dä Jeist von Kairo kütt nach Kalk“ („Der Geist von Kairo kommt nach Kalk“) – mit die­ser An­spie­lung auf die Auf­tstän­de in den nord­afri­ka­ni­schen und ara­bi­schen Län­dern wird für den 1. Au­to­no­men Geis­ter­zug im Köl­ner Stadt­teil Kalk ge­wor­ben. Die po­li­ti­sche Al­ter­na­ti­ve zum eta­blier­ten Kar­ne­val be­ginnt am Sams­tag (5. März) ab 19 Uhr an der Kal­ker Post. Sie rich­tet sich gegen die zu­neh­men­de Kom­mer­zia­li­sie­rung und der damit ver­bun­de­nen Ver­drän­gung von Men­schen mit ge­rin­gem Ein­kom­men aus dem Stadt­teil. (mf)

Quelle: Autonome Antifa Remscheid