Archiv für Februar 2011

Auszug aus dem Südkurvenflyer vom 26.02.11

Hier ein Auszug vom Südkurvenflyer zum Heimspiel gegen Hannover 96.
Thema: Südkurvendauerkarten für die Saison 2011/2012 !

SÜDKURVE 2011/2012

Es ist ja kein Geheimnis, dass viele von euch auf eine Information warten, wie es nun mit der Südkurve und den Dauerkarten weitergehen soll. Viele Nachfragen bei und und dem Verein dokumentieren die absolut nachvollziehbare Relevanz des Theamas. Nachdem das damalige Präsidium in einer Explosion von blinden Aktionismus nach der Rostock-Blockade lospolterte und das Südkurven-Konzept aufkündigte, hat sich unter der neuen Führung alles wieder beruhigt. Ohne jetzt die alten Diskussionen wieder aufwärmen zu wollen, war doch schon damals sehr befremdlich, dass man USP damit „bestrafen“ wollte, dass man sich ausgerechnet ein Projekt rausgriff, an dem USP, Fanladen und Verein bis dato gemeinsam und gut zum Wohle des Vereins zusammengearbeitet haben. Jedenfalls haben sich aktuell wieder alle Beteiligten an einen Tisch gesetzt und diskutiert, wie es vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen mit der Idee Südkurve weitergehen soll und kann. Der Verein schloss sich der Auffassung an, dass das Konzept in der Form. in der es aktuell gelebt wird, nicht durchführbar ist, solange die Fans keine wahl haben, wo sie im Stadion ihren Platz finden möchten, sondern nur vor die Alternative stehen, in die Südkurve zu kommen oder gar keine Karte zu haben. Wir haben schon bei der letzten Anmeldung gesehen, dass es eine große Übernachfrage nach Dauerkarten gab. Gemeinsam kam man zu der Einschätzung, dass diese Umstände vor der nächsten Saison noch problematischer wären. Zumal noch offen ist, wie und wann es mit dem Stadionumbau weitergeht und die Nachfrage nach Tickets dann noch einmal kritischer werden könnte. Es ist nun einmal so, dass das Konzept in der jetzigen Form eines nicht leisten kann – zum Ziel einer lauten, bunten Kurve beitragen, in der die Leute die Tickets bekommen, die diese Idee mittragen und leben wollen. Das Konzept wird daher für eine Saison eingefroren. Alle Leute, die dieses Jahr eine Saisonkarte besitzen, können diese auch für die nächste Saison verlängern. Uns ist klar, dass dadurch die viel zitierten Vordrängler jetzt auch noch im Nachgang in gewisser Weise bevorteilt werden. Allerdings denken wir alle, dass vor allem durch die tolle und kulante Haltung des Vereins hinsichtlich der Härtefälle, die die letzte Anmeldung produziert hat, eine Kurvenzusammensetzung entstanden ist, die klar geht und man die Vordrängler im Vergleich zu dem, was man mit einer unveränderten Fortfühung der Anmeldung aktuell provozieren würde, vernachlässigen kann. Diese Entscheidung ist nicht nur zwischen USP, Fanladen und Verein abgestimmt, sondern auch mit den organisierten Vertretern der Fanszene, die im ständigen Fanausschuss vertreten sind. Achtet auf Veröffentlichungen des Vereins, der zu dem Thema auch nochmal detailliertere Informationen geben wird.

Quelle: Südkurvenflyer 26.02.2011 (USP)

Zeckensalon 25.02.11 „20 Uhr“

Zeckensalon am 25.02.11 Bullenterror beim Derbysieg Analyse-Organisation-Vergeltung !

Der­bysieg! Ein his­to­ri­scher Tag für den FC Sankt Pauli, auf den 34 Jahre ge­war­tet wer­den muss­te. Was könn­te so einen Tag über­haupt trü­ben?
Was muss­te pas­sie­ren, damit sich ei­ni­ge Leute gar nicht so recht über den Der­bysieg freu­en konn­ten? Wieso haben über 100 Men­schen das Sta­di­on wäh­rend die­ses so be­deut­sa­men Spiels, ver­las­sen (frei­wil­lig und nicht von den Bul­len ge­räumt, wie die Pres­se dreist lügt), und das Sieg­tor nur akus­tisch von außen wahr­neh­men kön­nen?

Mehr Infos: HIER

Ultras an der Entmachtung von Mubarak beteiligt !


Die „Ultras Ahlawy“ haben sich 2007 gegründet. Foto: public domain

Laut eines Zeitungsartikel der TAZ, haben Ägyptische Ultras vom Kairoer Fußballclub al-Ahly bei der Entmachtung von Mubarak eine wichtige Rolle gespielt.

Mehr dazu: zum TAZ-Artikel

16.02.2011 Bild des Tages !

DERBYSIEG PERFEKT !

+++ DERBYSIEG +++ DERBYSIEG +++ DERBYSIEG +++

WIR SIND SANKT PAULI – SCHEISS HSV !!!

Es ist Derbyzeit !

KEIN DERBYMARSCH !

Da das Nachhol-Derby am Stadtrand auf eine Zeit kurz nach Feierabend gelegt wurde und viele wegen der Arbeitszeiten nicht zu frühzeitigen Treffen erscheinen können, macht eine gemeinsame Anreise in unseren Augen keinen Sinn. Wir werden daher keinen Marsch oder ähnliches organisieren. Tut euch mit euren Bezugsgruppen zusammen und haltet die Augen offen. Alle für den Derbysieg, alle für Sankt Pauli !

Quelle: Ultrà Sankt Pauli

Anfahrtsempfehlung:

Die Fans des FC St. Pauli werden gebeten, den Bus-Shuttle ab S-Bahnhof Othmarschen zu nutzen. Ab 16.15 Uhr verkehren dort 12 – 15 große Gelenkbusse, mit denen die Zuschauer zur Imtech-Arena und nach Abpfiff wieder zurück nach Othmarschen gebracht werden. Dabei gilt die Eintrittskarte auch als Fahrschein. PKW-Fahrer werden gebeten, von der Luruper Chaussee anzufahren und bei der Ankunft den mit „Grün“ bezeichneten Parkplatz zu nutzen.

Quelle: Fanladen St. Pauli

Das Spülwasser in der größten Kloschüssel des Nordens ist ja jetzt abgelaufen.
Also, in die Hände gespuckt, laut sein und die Mannschaft zum Sieg brüllen !


DERBYSIEG !

Samir muß bleiben !!!

Wir möchten an dieser Stelle daran erinnern, das die „Duldung“ für Samir und seine Familie, Ende Juli 2011 abläuft. Was danach geschieht ist noch völlig offen.

Wir unterstützen den Aufruf von Fanclubsprecherrat & Fanladen
und sagen „NEIN“ zur drohenden Abschiebung. WERDET AKTIV !!!

Liebe Fanclubs,
heute wenden wir uns in einer – wie wir finden – dringenden Angelegenheit an Euch. Samir – U13-Spieler beim FC Sankt Pauli ist von der Abschiebung innerhalb weniger Tage bedroht. Nicht nur wir finden, dass Abschiebungen grundsätzlich abzulehnen sind. Hier handelt es sich zusätzlich auch noch um einen Jugendlichen.

Hier findet Ihr weitere Infos:
http://www.facebook.com/pages/St-Pauli-fur-Samir-Abschiebung-verhindern/177490978962303
http://www.spiegel.de/deinspiegel/0,1518,740376,00.html
http://stpauli.nu/?p=1956

Wir finden, dass diese Abschiebung verhindert werden muss. Wie wir erfahren haben, ist der FC Sankt Pauli auch schon aktiv und im Kontakt mit der Familie, wir bitten Euch trotzdem Eure Meinung der Zentralen Ausländerbehörde mitzuteilen.

Kontaktdaten:
Zentrale Ausländerbehörde Herr Dr. Bushart Herr Bruhns
Tel: 040 42839-2290 + 2291
Fax: 040 42839-2966
bfi.asyl-service@eza.hamburg.de

Vielen Dank für Eure Unterstützung. Euer Fanclubsprecherrat und Fanladen

Der Kampf geht weiter !

Es geht weiter darum Zeichen zu stetzen, daher unterstützen wir folgenden Aufruf für das Heimspiel am 12.02.11 gegen BMG:

Darum rufen wir je­de_n dazu auf, sei­nen_ih­ren Fan­club­na­men in schwar­zen Let­tern auf rotem Grund auf Ta­pe­te zu malen und zum An­pfiff der zwei­ten Halb­zeit zu prä­sen­tie­ren. Be­glei­tend dazu wird es ein Spruch­band geben, mit der sinn­ge­mä­ßen Aus­sa­ge, dass all jene Fan­clubs sich wei­ter­hin im Pro­test be­fin­den und wei­ter­hin hin­ter den For­de­run­gen der So­zi­al­ro­man­ti­ker ste­hen. Fer­ner rufen wir dazu auf, auch wei­ter­hin den Jolly Rouge ins Sta­di­on zu tra­gen – unser Kampf hat ge­ra­de erst be­gon­nen.

Quelle:ZECKENSALON SANKT PAULI

Wer es verpasst hat !

KIEZKICK UND PUNKROCK 3Sat-Reportage

PRESSEMITTEILUNG VON JOLLY ROGER / BALLKULT E. V.

Ohne Worte. Dazu fällt mir wirklich nichts ein, das nicht strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen würde.

Jolly Roger von Polizei durchsucht

Am frühen Abend des gestrigen Sonntags erreichten Betreiber und Gäste der St. Pauli Fankneipe Jolly Roger Informationen über einen bevorstehenden erneuten Angriff von HSV-Fans. Nach den Erfahrungen der vergangenen Nacht (siehe Pressemitteilung vom 06.02.) versammelten sich solidarisch Fans und Nachbarn, um die Einrichtung zu schützen. Kurze Zeit später umstellten Einheiten der Bereitschaftspolizei das Lokal. Sämtliche Anwesende mussten ihre Personalien angeben, im Anschluss wurde das Jolly Roger von der Polizei durchsucht. Hierbei wurden diverse Gegenstände sichergestellt. Die Rechtmäßigkeit des Einsatzes wird derzeit von Anwälten überprüft.

Das Jolly Roger legt Wert auf die Feststellung, dass zu keiner Zeit, weder am Samstag noch am Sonntag, eine Gefahr von Besuchern des Lokals ausging. Auf Grund der polizeilichen Maßnahme hatten viele das Jolly verlassen. Da deshalb nicht mehr für ausreichenden Schutz im Notfall gesorgt war, musste das Jolly Roger früher als geplant schließen.

Jolly Roger / Ballkult e. V.

Hamburg St. Pauli, den 07.02.2011