Archiv für November 2010

Neue Aufkleber !

Zum Heimspiel gegen Mainz (18.12.2010) gibt es neue Aufkleber am SPM-Bus !
10er Pack = 1 Euro
Neue Aufkleber

„Fußballfans, Ultras und die extreme Rechte“

Donnerstag, den 2. Dezember ab 20 Uhr in Bonn, Buchladen Le Sabot, Breite Straße 76: Offenes Antifa-Treffen mit Referenten aus den Fanszenen des SC Preußen Münster und des FC Sankt Pauli

„Gerechtigkeit“ ist ein dehnbarer Begriff

Opfer von Polizeigewalt verwarnt

Berlin: Fußballfan von Vorwurf des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte freigesprochen

Von Claudia Wangerin

Von der Anklage gegen die Studentin Anne H. wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung ist am zweiten Prozeßtag nur noch der Vorwurf »Beleidigung« übriggeblieben. Das Amtsgericht Berlin-Tiergarten verwarnte die 28jährige am Mittwoch unter Strafvorbehalt, da sie von dem betroffenen Polizisten zuvor schwer verletzt, »möglicherweise sogar mißhandelt« worden sei.

Der 43jährige Polizist hatte Anne H. nach dem Fußballspiel FC Union gegen St.Pauli am 17. April in Berlin dreimal mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Der Vorfall an der Tankstelle beim Gästeausgang des Stadions, wo sie nach dem Spiel noch ein Bier trank, wurde von einem Augenzeugen mit dem Handy gefilmt. Mit einem gebrochenen Nasenbein, Prellungen und Hämatomen sowie Absplitterungen an vier Zähnen mußte Anne H. im Krankenhaus behandelt werden. Der Schläger in Uniform behauptete anschließend, sie habe ihm vorher in Höhe des Kehlkopfs an den Hals gegriffen. Von vier seiner Kollegen, die am ersten Prozeßtag aussagten, hatte dies jedoch keiner gesehen. Auch das Video erweckte nicht den Eindruck, als habe H. die Konfrontation gesucht.

Der ursprüngliche Hauptbelastungszeuge hatte sich am ersten Prozeßtag krank gemeldet und beim Fortsetzungstermin die Aussage verweigert. Der Richter hatte den Polizeibeamten Marcus von P. zuvor ausdrücklich belehrt, daß in seinem Fall die Möglichkeit, sich mit einer Zeugenaussage selbst zu belasten, »nicht nur theoretisch, sondern sehr konkret« sei. Die in Frage kommenden Delikte seien Körperverletzung im Amt und Verfolgung Unschuldiger. Daraufhin wollte der Polizist erst einmal mit seinem Anwalt telefonieren.

Sowohl die Verteidigung als auch der Staatsanwalt plädierten zum Schluß in den wichtigsten Punkten für Freispruch. Die Beleidigungen (»Arschloch« und »rechtes Schwein«) hatte H. gleich zu Beginn der Verhandlung selbst eingeräumt. Ihr Anwalt Sven Richwin beantragte dies in Anbetracht der vorherigen Mißhandlung straffrei zu stellen; die Staatsanwaltschaft forderte eine Geldstrafe von fünf Tagessätzen á 20 Euro. Das Gericht blieb jedoch bei einer Verwarnung unter Strafvorbehalt. Während der einjährigen Bewährungszeit droht H. im Wiederholungsfall eine Geldstrafe von fünf Tagessätzen á 15 Euro. Außerdem soll sie elf Zwölftel der Gerichtskosten tragen.

Zugunsten von Anne H. hatte neben ihren beiden Begleitern ein Hamburger Fußballfan ausgesagt, der sie nicht persönlich kannte und noch an Ort und Stelle den Prügelpolizisten angezeigt hatte. Dieses Verfahren wurde jedoch zwischenzeitlich eingestellt – und erst auf Initiative des Anwalts von Anne H. wieder aufgenommen. Verständnislos reagierten Prozeßbeobachter darauf, daß Marcus von P. in diesem Zeitraum befördert worden war: Vom Polizeihauptmeister zum Kommissar.

Quelle: www.jungewelt.de

Union vs St. Pauli Prozess gegen Anne H.

Der Vorfall der hier geschildert wird, fand am 17 April 2010 nach dem Spiel Union Berlin – FC Sankt Pauli an der Tankstelle beim Gästeeingang statt.

Am heutigen Mittwoch, dem 17. November 2010, fand im Amtsgericht Tiergarten in Berlin der erste Prozesstag in einem Verfahren statt, das einen eher ungewöhnlichen Verlauf zu nehmen scheint. Angeklagt ist die Studentin Anne H., die auf den Tag genau vor sieben Monaten, nach dem Spiel von Union Berlin gegen den FC St. Pauli, einen Polizisten der Berliner Bereitschaftspolizei beleidigt, angegriffen und durch Würgen am Hals verletzt haben soll. Nach der Befragung von sieben Zeugen und der Sichtung eines von einem Unbeteiligten gefilmten Handyvideos zeichnet sich jedoch ein deutlich anderes Bild.

Was sich bisher mit Sicherheit sagen lässt, ist, dass es an jenem Nachmittag im April auf der Tankstelle neben dem Gästeeingang des Stadions an der Alten Försterei in Berlin-Köpenick zu einem Zusammenstoß zwischen dort wartenden St. Pauli-Anhängern und Polizeibeamten kam.
Letztere waren gerade dabei eine Gruppe unerwartet aufgetauchter Mitglieder der Hell’s Angels zu kontrollieren, als einer ihrer Mannschaftswagen versuchte rückwärts auf die Tankstelle zu fahren. In der Tankstelleneinfahrt befanden sich jedoch einige Fußballfans, von denen einer offenbar dermaßen alkoholisiert war, dass er der Aufforderung den Weg frei zu machen nicht ohne fremde Hilfe nachkommen konnte.
Anne H. wollte dem Betrunkenen zu Hilfe kommen, weil sie fürchtete, er könnte von dem Auto der Polizei angefahren werden und kam so in Berührung mit den Polizeibeamten, die gerade die Einfahrt passierbar machen wollten. Über das, was in den darauf folgenden Minuten genau geschah, herrscht einige Unklarheit.
Laut Zeugenaussagen der anwesenden Polizisten kam es von Seiten der umstehenden St. Pauli-Anhänger zu Beschimpfungen, dem Spritzen mit Bier und vereinzelten Schlägen gegen Polizeibeamte. Dass allerdings die Angeklagte selbst etwas dergleichen getan hätte, konnte keiner der Zeugen bestätigen. Was jedoch vier Zeugen – darunter auch ein Polizist – gesehen hatten, war, dass ein Bereitschaftspolizist Anne H. ins Gesicht geschlagen hat.
Laut Aussage der Angeklagten mindestens dreimal. Einen Grund für dieses überaus harte Vorgehen konnte niemand nennen, auch nicht dessen direkter Vorgesetzter. Anne H. jedoch war schwer verletzt. Ihre Nase war gebrochen, mehrere Zähne abgesplittert und beide Augen von Blutergüssen gezeichnet. Erst als sie nach über drei Stunden aus dem Polizeigewahrsam frei kam, konnte sie ein Krankenhaus aufsuchen, in dem sie dann auch die Nacht verbringen musste.

Der Polizeibeamte, der laut den Zeugen für Anne H.s Verletzungen verantwortlich ist, war am ersten Prozesstag krank geschrieben und konnte somit seine Sicht der Dinge nicht vorbringen. Sofern er zum Fortsetzungstermin in der kommenden Woche erscheint, dürfte es spannend werden, denn so wie es derzeit aussieht, dürfte es ihm nicht leicht fallen, Argumente vorzulegen, die sein Handeln verhältnismäßig erscheinen lassen könnten. Bereits am Tag der Geschehnisse hat ein anderer Anhänger des FC St. Pauli, der Zeuge des Vorfalls war, in dieser Sache Strafanzeige gegen ihn gestellt. Der Fortgang jenes Verfahrens dürfte sicher vom Ausgang des laufenden Prozesses beeinflusst werden. Auch Amnesty International, das derzeit eine Kampagne gegen Polizeigewalt in Deutschland durchführt, ist mittlerweile auf den Fall aufmerksam geworden und begleitet das Verfahren kritisch.

Der Text stammt von Jan Toelva www.sportswire.de

Fotos: Sankt Pauli Mafia

Auch das muß mal gesagt werden…

am Samstag dem 13.11.2010 demonstrierten rund 1312 Polizist_innen (offiziell wird von 3000 gesprochen) bei der „IMK“ in Hamburg unter dem Motto „Entwerder ‚extrem‘ oder ‚totalitär‘ für die extreme Totalität der Verhältnisse !“ für genau diese.
Nach Medienberichten verlief die bundesweite Polizeidemonstration friedlich.

Genießen und staunen ;o)

2 Busplätze frei für FCSP-Wolfsburg

Es scheint sich ja langsam zu einem „Fluch“ zu entwickeln, immer werden kurzfristig 2 Busplätze (inkl. Karten) frei !
Also, wer noch nix vor hat, ab ans Millerntor !

Wer mit will, klickt hier: Busfahrten

Kartenanfrage zwecklos – Karten gehen nur mit dem Busplatz raus !

Edit: Plätze sind weg ! Keine freien Plätze mehr !

Jahreshauptversammlung 2010

Wenn anlässlich einer Wahl von Präsidium und Aufsichtsrat noch nicht einmal 5 Prozent der Mitglieder erscheinen, muss daraus geschlossen werden, dass dem Großteil der Mitglieder ihr Verein scheißegal ist.

Vielleicht sollte die Mitgliederversammlung in Zukunft virtuell erfolgen und über das St. Pauli-Fanforum abgehalten werden, denn da ist die Resonanz ja deutlich höher.

Dabei war es am Sonntag und Montag durchaus spannend.

Wenn man sich die Mühe macht und genau zuhört, was die Redner (ja, Redner. Keine Rednerinnen) sagen und wie sie es sagen, erfährt man einiges über Stimmung und Machtverhältnisse im Verein.

Wenn trockene Begriffe aus der Tagesordnung durch anschauliche Beispiele mit Leben gefüllt werden, versteht man auf einmal deutlich besser die Zusammenhänge von Finanzen und vermeintlichen Notwendigkeiten.

Wenn ein ehemaliger Präsident vorgibt, zum Reden genötigt worden zu sein und zur Selbstbeweihräucherung anhebt, dehnt sich die Zeit und man muss wie viele andere aus der Süd den Saal verlassen, um nicht vor Wut zu explodieren.

Hätte Herr Littmann für eine Wahl kandidieren wollen, so hätte es durchaus eine Rechtfertigung für eine Rede gegeben. So aber wirkte sein 35-Minuten-Auftritt wie ein sehr aufdringlicher Versuch, sich für das Amt das Ehrenpräsidenten zu empfehlen – das er angeblich von sich aus gar nicht haben wollte. Schade dass Stanislawski sich vor diesen Karren hat spannen lassen. Umso mehr Respekt an den Ehrenrat für die Empfehlung an uns alle, die Wahl nicht zu unterstützen.

Ein sehr knappes Ergebnis sorgte schließlich dafür, dass uns dieser Ehrenpräsident erst einmal erspart bleibt.

Am Montag waren noch weniger Mitglieder vor Ort.

Bereits am Sonntag hatte ein Sprecher der Rugby-Abteilung (von denen sehr viele den Antrag auf die Ehrenpräsidentschaft unterzeichnet hatten) das Verlassen des Saales als Protest gegen Littmanns Rede sehr unsachlich kritisiert. Aber kein Wort verloren, als nach der Abstimmungsniederlage zig andere vollständig die Versammlung verließen. Montag stänkerte er nach der ersten Vorstellung eines Aufsichtsratskandidaten herum und erzwang eine Abstimmung über die Redebegrenzung auf 5 Minuten. Die Rugby-Abteilung hatte sich übrigens ihre Plätze reservieren lassen.

Unser Abstimmungsverhalten richtete sich danach, welche der Kandidaten (wieder keine Frauen) sich am deutlichsten für die Fanszene und gegen Kommerzialisierung aussprachen, und da punkteten eindeutig Roger Hasenbein und Uwe Doll.

Was noch?
Es ist eine Frechheit, dass man in den Saal weder Getränke noch Essen mitnehmen darf und völlig in Ordnung, sich darüber hinwegzusetzen.
Mein Respekt an den Mancunian, der am Sonntag bis zum Ende der Veranstaltung blieb, obwohl er noch nicht einmal wählen durfte und danach wieder ins Ruhrgebiet musste.
Für den „Schalke 05“-Versprecher forderte die Bild-Zeitung vor Urzeiten Carmen Thomas‘ Entlassung – was gebührt Herrn Littmann für sein „1. FC Sankt Pauli“?
Während der zahlreichen Ehrungen am Montag immer wieder stehende Ovationen. Neben Benny Adrion für Viva con agua wurde der 90jährige Günter Peine für 80 Jahre Mitgliedschaft geehrt und begeisterte die Anwesenden mit einem seiner selbst verfassten Gedichte.
Nachdem die Mannschaft ihrer Anwesenheitspflicht am Sonntag nachgekommen war und endlich gehen durfte, sorgte Deniz Naki beim Vorbeigehen an unseren Reihen für Erheiterung mit seinem Gruß „Ultrà Sankt Pauli!“

Kommt nächstes Mal einfach mit – es lohnt sich.

Aufruf der aktiven Fanszene des FCSP

Wenn du…
…Schwuchtel, Fotze und Nigger für normale Umgangssprache hältst.

…respektvolles Verhalten den anderen Fans gegenüber überflüssig findest.

…es geil findest, Frauen im Gedränge anzugrabbeln, dann kannst du dich verpissen !

Leute wie DICH brauchen und wollen wir hier nicht.
Wenn du Ballermannfeeling haben willst, dann geh auf die Reeperbahn, aber lass uns in Ruhe.

Das Millerntor ist nicht DEIN Stadion !

Anmerkung Admin-SPM: Auch unsere Gruppe unterstützt den Aufruf der „aktiven Fanszene“ und steht jederzeit bereit, einen AKTIVEN Stadionverweis zu erteilen, „Wer nicht hören will, muss fühlen !“

1 Busplatz FCSP-LEV. frei !

Wie so oft, sind kurzfristig 1 Busplatz inkl. Karte frei geworden !

Wer mit will, klickt hier: Busfahrten

Kartenanfrage zwecklos – Karten gehen nur mit dem Busplatz raus !

Edit: Platz ist weg ! Keine freien Plätze mehr !

IN EIGENER SACHE

Mitgliedschaft

Seit Beginn der neuen Saison erreichen uns zahlreiche Anfragen wegen Mitgliedschaft in der SPM. Was zum Einen erfreulich, zum Anderen aber auch sicher der aktuellen Kartenstituation geschuldet ist.
Wir möchten deshalb noch einmal deutlich machen, dass es sich bei der SPM nicht um ein Dienstleistungsunternehmen oder einen Fanclub im klassischen Sinne handelt. Wir sehen uns als ultrà-orientierte geschlossene Fangruppierung, und wer bei uns Mitglied werden will, sollte neben der entsprechenden Motivation Geduld mitbringen. Denn am Anfang steht das persönliche Kennenlernen. Anschließend werden wir über einen Zeitraum von ca. 3 Monaten den/die Anwärter_in beobachten, wie er oder sie sich in die Gruppe einbringt. Erst nach Ablauf dieses Zeitraums entscheiden wir, ob eine Vollmitgliedschaft erfolgt.

Von unseren aktiven Mitgliedern erwarten wir:
Loyalität zur Gruppe
Identifikation mit unserem Selbstverständnis
Beteiligung an unseren Aktionen
Eigenverantwortlich Aufgaben zu übernehmen und zuverlässig auszuführen
So viele Spiele wie möglich mitzufahren
Während der Spiele 90 Minuten lang alles zu geben
Verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol & Co.

Wer sich hiervon angesprochen fühlt, kann gerne Kontakt zu uns aufnehmen um Vollmitglied in der SPM zu werden.
Für diejenigen unter euch, die sich nicht als aktive Fans sehen, uns aber gerne unterstützen möchten, bieten wir eine Fördermitgliedschaft an. Ihr habt damit die Möglichkeit, Busplätze und Karten zu reservieren, bevor diese online gehen und erhaltet monatlich einen exklusiven Infobrief.

In jedem Fall gilt: sprecht uns an, nehmt Kontakt zu uns auf!

Sankt Pauli Mafia NRW im November 2010